Wölfe in Kärnten – Landarbeiterkammer fordert sichere Wald-Arbeitsplätze!

Schon fast wöchentlich gibt es in Kärnten Geschehnisse um den Wolf, die nicht immer blutlos sind.
„Wir hören von immer mehr Sichtungen, von immer häufigeren Wolfsattacken und leider auch von Wolfsrissen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, dass dramatischeres passiert.“, gibt LAK-Präsident Harald Sucher zu bedenken.

Der Wolf nähert sich immer mehr dem Menschen. In den Wald kommen nicht nur Freizeitnutzer, auch tausende Kärntner Arbeitnehmer verdienen ihr täglich Brot durch die Arbeit in der Natur. Bauern, Forstarbeiter, Revierleiter, Förster, Berufsjäger, Lehrlinge uvm. erbringen Leistungen im Grünen und sichern sich so ihre Lebensgrundlage. Kontakt mit Wildtieren ist dabei nichts Besonderes, jedoch verursacht der Kontakt mit dem Wolf großes Unbehagen. Einige Berufsjäger wollen mit ihren Jagdhunden schon gar nicht mehr ins Revier, um einem Drama zu entgehen, berichtet uns Berufsjäger Ulrich Mayerdorfer aus Paternion. In Polen wurden letztes Jahr mehrere Forstarbeiter trotz laufender Motorsäge von Wölfen bedrängt und ließen sich nur schwer vertreiben.

„In Kärnten hoffen wir, dass solche Situationen nicht eintreten werden. Momentan deutet leider alles darauf hin, dass bald der Mensch ins Visier des Wolfes rücken wird. Dabei haben vor allem unselbstständige Arbeitnehmer ein Recht auf einen sicheren Arbeitsplatz. Darauf darf nicht vergessen werden. Die Forstarbeit alleine beinhaltet schon viele Gefahren, Herausforderungen und ist unfallreich. Einen Zwischenfall durch den Wolf können wir uns nicht leisten!“, hält Sucher fest und fordert, dass die Politik mehr tun muss, damit auch Wald-Arbeitsplätze geschützt bleiben.

LAK-Vollversammlung erhöht zinsfreies Darlehen um über 36 Prozent!

Im Zuge der letzten Vollversammlung wurde das Kammerdarlehen von bisher 22.000 Euro auf 30.000 Euro erhöht, die Monatsraten allerdings nur von 150 Euro auf 170 Euro. Dadurch wird die Laufzeit länger und das Darlehen insgesamt noch attraktiver!

Eine erneute Beantragung nach vollständiger Rückzahlung war bisher in der Höhe von 10.000 Euro (Rate 100 Euro) möglich, nun sind es 15.000 Euro (Rate 125 Euro).

Zur persönlichen Beratung und Antragstellung kontaktieren Sie bitte unseren Förderungsreferenten Florian Paulitsch, BSc (Telefon: 0463 51 7000-12, Fax: 0463 51 7000-20 oder E-Mail: florian.paulitsch[at]lakktn.at)

 

Kammerfahrt Baden – Badener Rosarium und Highlights der Stadt (11. Juni)

Die Landarbeiterkammer lädt alle Kammerzugehörigen mit ihren PartnerInnen am Samstag, dem 11. Juni, zu einem Besuch der Stadt Baden ein.
 
Nach Ankunft wird bei einem geführten Rundgang das Badener Rosarium erkundet, das auf 75.000 m² rund 800 Rosensorten auf 30.000 Stöcken beherbergt. Nachmittag stehen bei einer Führung durch die Stadt Baden die Highlights am Programm, die zeigen, warum Baden voriges Jahr zur Weltkulturerbestadt erhoben wurde.
 
Als angemeldet gilt, wer bis 13. Mai € 20,- pro Person als Kostenbeitrag einzahlt.
 
Rückfragen im Kammeramt. (Kontaktdaten links)

Vortrag in der LAK: Erben, Vererben & Vorsorge (16. Mai, 18 Uhr)

Was wird sein, wenn ich einmal nicht mehr kann oder nicht mehr bin?

Diese Gedanken und Fragen betreffen irgendwann jeden Menschen. Trotzdem fällt es den Wenigsten von uns leicht, über die eigene Vergänglichkeit oder Unfähigkeit des eigenen Handelns und damit auch über das persönliche Testament, eine Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung nachzudenken.

Vielleicht lässt sich insbesondere der letzte Wille auch zum Anlass nehmen, darüber nachzudenken, dass ein geregelter Nachlass nicht nur ein gutes Ende, sondern vor allem auch ein guter Anfang sein kann? Gestalten Sie mit Ihrem „Letzten Willen“ die Zukunft mit. Die Zukunft Ihrer Kinder, Ihrer Verwandten und Ihrer Freunde. Vielleicht möchten Sie aber auch über den Tod hinaus etwas Bleibendes hinterlassen und damit Gutes tun. Und für den Fall, dass man zwar noch lebt, jedoch nicht mehr selbst entscheiden kann: Wen möchte ich für Entscheidungen an meiner Seite haben? Welche Behandlungen möchte ich nicht mehr machen?

Anmeldung:
Für die kostenlose Teilnahme ist eine verbindliche Anmeldung bei der Kammer notwendig. (Kontaktdaten links)

Landarbeiterkammer Kärnten fordert sofortige Entlastung an der Zapfsäule

Drei Punkte sind gefordert:

  • Senkung der Mineralöl- und Mehrwertsteuer auf Treibstoffe
  • Verschiebung der CO2-Bepreisung
  • Erhöhung des Kilometergeldes


Die Preisexplosion bei Treibstoffen stellt eine massive Belastung dar, die Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand gefährdet. Aus diesem Grund fordert der gesamte Vorstand der Landarbeiterkammer Kärnten von der Bundesregierung eine rasche Entlastung der ÖsterreicherInnen. Die Republik verdient momentan wegen der Treibstoffpreisexplosion kräftig mit. 39,7 Cent/Liter wird bei Diesel und 48,2 Cent/Liter bei Benzin als Mineralölsteuer aufgeschlagen. Dazu kommt noch die Mehrwertsteuer in der Höhe von 20 %. Eine spürbare Entlastung durch eine vorübergehende Reduktion der Treibstoffsteuern würde sich helfend auswirken. Zudem wird ab Juli durch die CO2-Bepreisung der Liter Diesel nochmals um 8 Cent und Superbenzin um 9 Cent teurer. „Vor allem für Niedriglohnverdiener ist das alles nicht mehr verkraftbar. Eine Verschiebung der CO2-Bepreisung wäre hier das Gebot der Stunde. Die ohnehin hohen Energiepreise haben einen viel größeren Lenkungseffekt, als der CO2-Aufschlag. In der jetzigen Situation wäre dies eine überflüssige Verteuerung, die die Menschen nur unnötig hart trifft.“, so der Präsident der Kärntner Kammer
Ing. Harald Sucher.

Ein weiterer überfälliger Schritt wäre auch die Anhebung des amtlichen Kilometergeldes, die zuletzt im Jahre 2008 angepasst wurde. „DienstnehmerInnen, die mit ihrem privaten PKW Dienstfahrten verrichten, bekommen schon seit längerem ihren Aufwand nicht mehr entschädigt“, meint der Vorstand der Kärntner Landarbeiterkammer geschlossen.

Spendenaufruf für die Ukraine: Helfen Sie uns!

Um den Menschen in der Ukraine unbürokratisch zu helfen, haben wir uns dazu entschlossen, gemeinsam mit allen Landarbeiterkammern in Österreich ein Spendenkonto einzurichten.
Die eingehenden Spenden werden von den Kammern verdoppelt. Damit wollen wir im Speziellen jenen Menschen unter die Arme greifen, die in den letzten Jahren als Saisonarbeiter in der Land- und Forstwirtschaft in Österreich beschäftigt waren.

Bankverbindung des Österreichischen Landarbeiterkammertages
Kontoname: Hilfe für ukrainische Saisonarbeiter
IBAN: AT24 5300 0081 5500 2035

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