Wölfe in Kärnten – Landarbeiterkammer fordert sichere Wald-Arbeitsplätze!

Schon fast wöchentlich gibt es in Kärnten Geschehnisse um den Wolf, die nicht immer blutlos sind.
„Wir hören von immer mehr Sichtungen, von immer häufigeren Wolfsattacken und leider auch von Wolfsrissen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, dass dramatischeres passiert.“, gibt LAK-Präsident Harald Sucher zu bedenken.

Der Wolf nähert sich immer mehr dem Menschen. In den Wald kommen nicht nur Freizeitnutzer, auch tausende Kärntner Arbeitnehmer verdienen ihr täglich Brot durch die Arbeit in der Natur. Bauern, Forstarbeiter, Revierleiter, Förster, Berufsjäger, Lehrlinge uvm. erbringen Leistungen im Grünen und sichern sich so ihre Lebensgrundlage. Kontakt mit Wildtieren ist dabei nichts Besonderes, jedoch verursacht der Kontakt mit dem Wolf großes Unbehagen. Einige Berufsjäger wollen mit ihren Jagdhunden schon gar nicht mehr ins Revier, um einem Drama zu entgehen, berichtet uns Berufsjäger Ulrich Mayerdorfer aus Paternion. In Polen wurden letztes Jahr mehrere Forstarbeiter trotz laufender Motorsäge von Wölfen bedrängt und ließen sich nur schwer vertreiben.

„In Kärnten hoffen wir, dass solche Situationen nicht eintreten werden. Momentan deutet leider alles darauf hin, dass bald der Mensch ins Visier des Wolfes rücken wird. Dabei haben vor allem unselbstständige Arbeitnehmer ein Recht auf einen sicheren Arbeitsplatz. Darauf darf nicht vergessen werden. Die Forstarbeit alleine beinhaltet schon viele Gefahren, Herausforderungen und ist unfallreich. Einen Zwischenfall durch den Wolf können wir uns nicht leisten!“, hält Sucher fest und fordert, dass die Politik mehr tun muss, damit auch Wald-Arbeitsplätze geschützt bleiben.

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